News  2011
Charter-Preise
Angebote
Last-Minute
Chartern und Meer
Lost and Found
Charterbasis
Investment
Yacht - Verkauf
Events
Funk
Presse
Unternehmen
Revier
Ostsee
Rügen
Webcam
Wetter
Wetter SMS
 

Ostsee

Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Rügen ist mit 926 km2 (das entspricht etwa der Größe von Berlin) die größte Insel Deutschlands und hat dabei nur rund 85.000 Einwohner. Als zentraler Punkt der Boddenlandschaft Vorpommerns ist die Insel ein beliebtes Segelrevier vor Allem bei Anfängern und Familien. Für erfahrene Crews ist Rügen ein idealer Startpunkt für Seereisen nach Osten sowie nach Schweden und Finnland. Hauptorte der Insel sind Bergen im Inselzentrum, Kreisstadt und zugleich größte Stadt der Insel, Sassnitz als maritimes Zentrum, die Kulturstadt Putbus sowie Garz.
Mit der Bahn oder dem Auto erreicht man die Insel über den alten Rügendamm. Eine neue Anbindung für den Straßenverkehr zur Entlastung des Rügendamms ist bereits im Bau. Ein reger Fährverkehr verbindet Rügen mit Schweden (Trelleborg), Dänemark (Bornholm) und Russland (Klaipeda).

Rügen

Die Navigation um die gesamte Insel herum erfordert keine besonderen Fähigkeiten aber vielfach grosse Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ist daher für Anfänger und Ungeübte nicht leicht zu meistern.
Gezeitennavigation ist in diesem Revier nicht notwendig, obwohl es natürlich auch in der Ostsee eine Gezeit gibt. Diese fällt aber wegen der isolierten Lage des Randmeeres und der relativ geringen Ost-West-Ausdehnung entsprechend gering aus.

Größere Unterschiede in den Wasserständen werden um Rügen herum nur durch wechselnde Windbedingungen verursacht, können aber normalerweise vernachlässigt werden.
Durch eine gute Betonnung ist auch die Navigation im Strelasund nicht besonders anspruchsvoll, wobei man sich mit entsprechendem Tiefgang jedoch unbedingt an das Fahrwasser halten sollte, da vor allem zwischen Rügen und Hiddensee teilweise weniger als 50 cm Wassertiefe vorhanden sind. Ausserdem können die Flachs sich durch Strömungen und Küstenabbrüche verlagern.
Bei entsprechendem Wetter kann auch in der Nacht im gesamten Revier nach Sicht navigiert werden, da grössere Fahrwasser und Hafeneinfahrten in der Regel mit Leuchttonnen gekennzeichnet sind und die Leuchttürme von Kap Arkona, Kollicker Ort, Sassnitz, Dornbusch und der Greifswalder Oie entsprechende Landmarken bieten.
Ausgedehnte Flachwassergebiete findet man westlich von Hiddensee, im gesamten Strelasund und teilweise im Greifswalder Bodden, besonders im Greifswalder Bodden entsteht bei starkem Ostwind schnell eine sehr kurze und steile Welle, deren verheerende Wirkung man leicht unterschätzt.
Die Brückendurchfahrt durch den Rügendamm muss zeitlich sehr genau geplant werden, da die Klappbrücke im sudlichen Teil der Festlandsanbindung (Ziegelgrabenbrücke) zwar mehrmals am Tag, aber immer nur sehr kurz öffnet. Bei entsprechender Zeitreserve ist das Verpassen der letzten Öffnung jedoch kein Problem, da sich direkt nördlich und der Brücke die große Citymarina von Stralsund befindet und südlich der Dänholm einige Liegeplätze bietet.
Die Strömungsverhältnisse um Rügen herum hängen in erster Linie von den Windenverhältnissen ab und können sich z. T. sehr schnell und sehr stark ändern, besonders im Strelasund sollte man daher, trotz allseitiger Landabdeckung, auf die aktuellen Windverhältnisse achten.
Große Teile von Rügen und der umliegenden Gewässern sind ausgewiesene Schutzgebiete, in denen entsprechende Befahrensverbote gelten oder die für den Yachtsport komplett gesperrt sind, z. B.
Anlegeverbot auf Vilm,
Anlaufen der Greifswalder Oie nur als Nothafen,
Einhalten eines Mindestabstandes zu allen Schutzgebieten,
Verbot für Maschinenfahrzeuge in Teilen des Strelasund und in einigen Teilen des Greifswalder Boddens
undVerbot für alle Fahrzeuge in Teilen des Strelasund und in einigen Teilen des Greifswalder Boddens.




Thinius Yachtcharter • Bachstraße 2 • 41564 Kaarst / Büttgen • thinius(at)sailnet.de
Telefon: 02131 5168 70 • Fax: 02131 5168 71 • Bürozeiten: Mo.- Fr. 09:00 – 13:00 & 14:00 - 18:00 Uhr